Nr. 13 | KI steuert die Software der Zukunft und nicht mehr der Mensch

Die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Software von Morgen
17.09.2018 17:00 Uhr | Villa Boveri Baden

Intransparente KIs, miese Chatbots und digitale Reife

Wird künstliche Intelligenz zukünftig Software steuern? Was können KIs? Und wie sollen Firmen mit den Veränderungen im Markt umgehen? Das haben sich die Teilnehmer des Focus-on-Future-Events in Baden gefragt - und Antworten gefunden.

Urs Prantl und Oliver Wegner haben zum 13. Mal in die Villa Boveri nach Baden geladen. Thema der gestrigen Focus-on-Future-Veranstaltung war künstliche Intelligenz. "KI steuert die Software der Zukunft und nicht mehr der Mensch", so die These des Events.

Marc Pouly von der Hochschule Luzern und Mario Dönnebrink, Vorstand und COO des deutschen Unternehmens D.velop, hielten Vorträge. Poulys Referat drehte sich um die Konsequenzen von Machine Learning und Algorithmen auf Geschäftsmodelle. "Software, die wir heute entwickeln, braucht in 10 Jahren niemand mehr", sagte Dönnebrink auf der Bühne.

Intransparente KIs, miese Chatbots und gesunder Menschenverstand

Pouly leitet das Algorithmic Business Research Team der Hochschule Luzern und den Studiengang Master of Science in Engineering. Er ist Chief Data Scientist und Partner beim Luzerner Unternehmen Jaywalker Digital aus Luzern. Pouly machte viele interessante Aussagen zu den Themen Machine Learning, KI und Algorithmen, unter anderem:

Rasante Veränderungen, exponentielles Wachstum und digitale Reife

Mario Dönnebrink ist Vorstand eines Unternehmens, das über 55 Millionen Umsatz pro Jahr generiert. D.velop hat laut eigenen Angaben mehr als 1,8 Millionen Anwender und gewann letztes Jahr rund 1000 Neukunden. "Ich wollte in einer Branche arbeiten, die sich schnell verändert: Software statt Banking", scherzte Dönnebrink. Er machte folgende Aussagen:

Quelle, IT-Markt online und Netzwoche online vom 18.09.2018, Autor Marcel Urech.

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