Kommentar zum Artikel «Was leistet ERP als Software as a Service?»

[Verfasst von Tecchannel.de, Urs Prantl am 25.05.2013 | Kommentare: 0]

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Gerne mache ich hier einen Hinweis auf den Artikel von Uwe Küll «Was leistet ERP als Software as a Service?» in der CW Schweiz bzw. Tecchannel.de vom 24. Mai. 2013. Der Bericht ist vor allem im Zusammenhang mit dem Event von focus on future vom 12. September 2013 mit dem Thema «Welches ist das ideale Geschäftsmodell für die Cloud» interessant.

Die Erkenntnisse aus dem Artikel können 1:1 auf die Schweiz umgelegt werden, auch wenn hier primär die Situation in Deutschland betrachtet wird. Interessant sind insbesondere folgende Feststellungen:

  • Momentan ist der Hauptengpass für die weitere Verbreiterung von ERP in der Cloud die nach wie vor hohe Individualisierung von Business-Software in den Unternehmen, vor allem in KMU. Das ist eine gute Nachricht für Anbieter, die sich primär auf Individualisierung spezialisieren. Anbieter, die dies nicht (oder weniger) tun, werden – so die Schlussfolgerung – früher seitens ihrer Kunden mit den Themen Cloud und SaaS konfrontiert werden. Der Autor und die von ihm befragten Software-Anbieter und Spezialisten gehen aber davon aus, dass sich der Trend bei KMU-Kunden ganz allgemein in Richtung Standardisierung weiter fortsetzen wird. Nicht zuletzt deswegen, weil sich eine hohe Individualisierung in den meisten Fällen nicht rechnet.
  • SaaS- und Cloud-Lösungen sind speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) attraktiv. Dem kann ich uneingeschränkt beipflichten, ich habe das schon Mitte des letzten Jahres in meinem Blog-Beitrag mit dem Titel «Wie SaaS und Cloud die Strategie von Business Software-Anbietern verändert» ausführlich beschrieben.
  • Die Anwenderakzeptanz steigt. Die Frage ist eigentlich nicht mehr, ob der Wandel hin zu Cloud-Lösungen kommt, sondern vielmehr, wann er durchbricht. Cloud und SaaS werden hier sogar als eine disruptive Entwicklung bezeichnet. Eine Einschätzung, die aufhorchen lässt. Haben disruptive Entwicklungen doch die Eigenschaft, dass sie – wenn die Zeit gekommen ist – quasi über Nacht hereinbrechnen und damit angestammte Geschäftsmodelle in Schwierigkeiten bringen können.

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